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John Deere stellt brandneue Palette an Erntevorsätzen vor

 

John Deere hat seine Palette an Erntevorsätzen für Mähdrescher um die HD-Bandschneidwerke, neuen HydraFlex™ Bandschneidwerke und eine BP15 Bandpickup erweitert. Die Erntevorsätze sind mit den neuen John Deere Mähdreschern der X-Serie sowie den meisten Modellen der S-, und T-Serien kompatibel und gewährleisten in verschiedensten Kulturen und Bedingungen eine maximale Erntekapazität bei minimalen Getreideverlusten.

Die John Deere HDX-Bandschneidwerke (Hinged Draper EXtended Table – Bandschneidwerk mit Knickgelenk und verlängertem Tisch) eignen sich ideal für die Getreide- und Rapsernte. Dank des knickgelenkten Rahmens liefern sie gerade bei größeren Arbeitsbreiten eine deutlich verbesserte Bodenanpassung. Die homogene Beschickung der Maschine sorgt außerdem für außerordentliche Laufruhe, bei maximaler Effizienz auch unter widrigen Bedingungen. „Das HDX verfügt über einen neuen Knickgelenkrahmen, der eine noch nie dagewesene Bodenanpassung mit einer doppelt so hohen Flügelauslenkung im Vergleich zu bereits am Markt befindlichen Systeme bietet. Das garantiert eine optimale und gleichmäßige Schnitthöhe auf kupiertem oder unebenem Terrain″, erklärt John Deere Produkt Marketing Manager Jonathan Edwards. Das HDX zeichnet sich an den Flügelspitzen über einen Bewegungsbereich von bis zu 300 cm aus. Die besonders tiefe Bandkonstruktion von 1.200 mm – 12 Prozent mehr als der nächste Mitbewerber – optimiert den Gutfluss im Raps.

 

Die Mähdrescher der X-Serie verfügen über den breitesten Schrägförderer auf dem Markt, sowie Schneidwerke bis zu 15 m, welche die Grundlage für die hohen Durchsätze der Maschinen bilden. In Verbindung mit einem neuen DoppelrotorDreschwerk und dem größten Siebkasten werden höchste Leistungen bei geringsten Verlusten erzielt.

 

Mit einem HDX-Bandschneidwerk kann der Mähdrescher laut Edwards seine Erntekapazität weiter erhöhen und mehr Getreide vom Feld ernten. Die verbesserte Bodenanpassung ist nicht nur im kupierten Gelände von Vorteil, sondern sorgt gerade bei der Ernte von Lagergetreide oder bei kurzhalmigen Erntegütern für eine konstant hohe Erntekapazität. „Diese benutzerfreundlichen Schneidwerke wurden speziell für europäische Kundenanforderungen entwickelt. Ausschlaggebend dafür sind der konstante Abstand zwischen den Haspelzinken und dem Messerbalken, auch bei vollerAuslenkung der Flügel, eine größere Haspelreichweite und ein höheres Drehmoment des Haspelantriebsmotors. Bis jetzt mussten Kunden kleinere Kompromisse bei Bandschneidwerke und der Gesamtleistung in Raps eingehen. Der Erntevorsatz HDX ist das Erste für Raps entwickelte Bandschneidwerk, das in Bezug auf Durchsatz und Zuführung ein Schneckenschneidwerk in Raps übertroffen hat."

 

HDX-Bandschneidwerke sind serienmäßig mit den patentierten John Deere Zuführbändern mit Rieselschutz ausgestattet. Die oberen Förderschnecken mit Zinken in Kombination mit den neuen Bändern, die eine spezielle Perforierung aufweisen, verringern die Schneidwerksverluste durch Rieseln um 25% verglichen mit anderen Bandschneidwerken. HDX-Bandschneidwerke sind mit Schnittbreiten von 10,7 bis 13,7 m erhältlich.

 

Die neuen John Deere RDF (Rigid Draper Flex Knife – starres Bandschneidwerk, flexibler Messerbalken) HydraFlex™ Bandschneidwerke basieren auf der im Praxiseinsatz bewährten Schneidwerkstechnologie des bestehenden Modells 700FD und verringern mit einigen Neuerung den Getreideverlust am Schneidwerk. RDF HydraFlex™ Bandschneidwerke sind mit der neuen X-Serie sowie den Mähdreschern der S- und T-Serie ab Modelljahr 2012 kompatibel.

 

Alle RDF HydraFlex™ Bandschneidwerke verfügen über einen neuen mittleren Zuführbereich mit zwei Zuführgeschwindigkeiten, mit dem die Fahrer die Geschwindigkeit der Einzugstrommel um 20 Prozent verlangsamen können. „Durch eine Reduzierung der Schneidwerksverluste gelangt mehr Korn in den Tank. Der Wechsel zwischen den Zuführgeschwindigkeiten ist sehr einfach und sorgt gerade bei empfindlichen Erntegütern wie Erbsen oder Sojabohnen für Vorteile″, so Edwards. „Zwei Optionen für die mittleren Zuführbänder sind als Standardausstattung zur Optimierung des RDF HydraFlex™ Bandschneidwerks für verschiedene Kulturen und Bedingungen erhältlich.″

 

Für diese Bandschneidwerke kommt weiterhin der im Praxiseinsatz erprobte John Deere HydraFlex™ Doppelschnitt-Messerbalken mit einem 4 Zoll Messer und beidseitigem Antrieb zum Einsatz. Das Messersystem liefert eine branchenführende Schnittleistung von 1.980 Schnitten pro Minute sorgt mit einer flexiblen Bodenanpassung 190 mm für noch schnellere Erntegeschwindigkeiten.

 

John Deere bietet auch die BP15 (Bandpickup) für die ins Schwad gelegte Getreide- und Rapsernte an. Auch hier besteht die Kompatibilität für X-, S- und T-Serie. „Diese neuen Bandpickups ermöglichen eine um 20 Prozent höhere Zuführgeschwindigkeit als beim Deere 615P. Somit ist auch großvolumiges Erntegut unter schwierigen Bedingungen kein Problem″, sagt Edwards. „Im Vergleich zum 615P hat diese neue Pickup eine breitere Öffnung mit verstellbarer Schneckenwindungen und Zinken, wodurch das Schneidwerk mehr Hektar pro Stunde abernten kann. In Verbindung mit einem X9Mähdrescher können bis zu neun Hektar Raps pro Stunde geerntet werden.“

 

Bei der BP15 lässt sich die Zuführgeschwindigkeit besser auf großes Erntegut anpassen. Ein serienmäßiges Kettenrad des Förderschneckenantriebs mit zwei Geschwindigkeiten sorgt für die höhere Zuführgeschwindigkeit, die sich optimal für die Rapsernte eignet. Kleinere Erntegüter wie Getreide und Grassamen kann mit einer geringeren Zuführgeschwindigkeit geerntet werden. Ein optional, werksseitig installierter Spritzschutz verringert den Getreideverlust.

 

„Der Fahrer spart Zeit beim Einstellen der BP15 und maximiert dadurch die produktive Erntezeit″, so Edwards. „So sind beispielsweise keine Werkzeuge für die Höhenanpassung der großen 510-mm-Führungsräder bei unterschiedlichen Schwadbedingungen oder Fruchtarten nötig.“

 

Jedes der neuen Band- oder Schneckenschneidwerke sowie die Bandpickup ist mit einem Steuergerät für den Erntevorsatz ausgestattet, welches direkt mit dem Mähdrescher kommunizieren kann. Unter anderem wird hier die spezifische Kalibration des Schneidwerks ab Werk zur Verfügung gestellt. Zugleich werden Informationen zur Erntevorsatzbreite zur Ertragskartierung an den Mähdrescher gesendet. „Die Steuereinheit für den Erntevorsatz erkennt auch spezifische Diagnosecodes, meldet diese und verfolgt die Betriebsstunden sowie die Wartungsintervalle nach″, erläutert Edwards.

 

Die Band- und Schneckenschneidwerke, sowie die Bandpickup können bei den John Deere Vertriebspartnern ab Ende Sommer bestellt werden. Weitere Informationen erhalten Sie von einem Vertriebspartner in Ihrer Nähe oder auf https://www.deere.de/de/